Michael Volz

Seit knapp 20 Jahren fotografiere ich anfangs verschiedene Themen, um mich später auf Porträt- und Aktfotografie besonders in Schwarzweiß zu spezialisieren. “Damals” noch auf Negativfilm, den ich im eigenen Schwarzweiß-Labor entwickelt habe. Kamerasysteme, die ich dazu genutzt habe waren Rollei im Mittelformat und Nikon, später Leica im Kleinbildformat. Die Bilder entstanden draußen oder öfter noch im Clubeigenen Fotostudio, das allen Mitgliedern zur Verfügung steht. Wie das Leben so spielt, haben sich die Interressen im Laufe der Zeit verändert. Aus meiner Liebe zur Natur wuchs langsam der Wunsch das festzuhalten, was man draußen durchs Fernglas beobachten kann. Dazu sollte ein lichtstarkes Supertele angeschafft werden, das es von Rollei nicht gab und was für Tierfotografie vom Rolleisystem her auch zu langsam gewesen wäre.

Von Leica wiederum wäre ein solches Teleobjektiv von 500mm Brennweite bei einer Lichstärke von 4,0 nicht zu finanzieren gewesen. Außerdem hat Leica leider keinen Autofocus zu bieten gehabt. Also tat ich das einzig richtige: Ich suchte mir ein qualitativ sehr gutes Teleobjektiv und habe dann meine Ausrüstung darauf abgestimmt. So bin ich wieder bei Nikon gelandet. Die Naturfotografie fesselt mich nun schon seit fast 10 Jahren. In erster Linie versuche ich wildlebende Tiere vor die Linse zu bekommen, was natürlich eine gewisse Herausforderung darstellt. Zoo- oder Haustiere faszinieren mich dabei eher nicht. Die erwähnte Herausforderung fehlt mir dabei einfach.

Zur Zeit experimentiere ich mit Digiscopie (Fotografie durch ein Spektiv).

 

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Bilder Fotoclub Otzberg