Sinnvolle Kamerafunktionen

 

    • Sucher verschließen
    • Vermeidung von Streulicht durch Sucher, was die Belichtungsmessung beeinflussen kann
  • Abblendtaste  
  • zur Kontrolle der Schärfentiefe vor der Belichtung
  • Spiegelvorauslösung
  • Vermeidung von Verwacklung durch Spiegelschlag bei Verschlusszeiten von ca.1/60 bis ca.12 sek. je nach Brennweite
  • Selbstauslöser
  • zur Verzögerung des Auslösevorgangs für diverse Zwecke, im Idealfall ist die Zeit frei einstellbar
  • Blitzen auf den 2. Verschlussvorhang
  • um bei bewegten Objekten den Bewegungseffekt nicht vor sondern hinter dem Objekt darzustellen
  • Automatik-Blitz
  • das Blitzgerät steuert mit Hilfe eines eingebauten Sensors die Lichtmenge
  • TTL-Blitz
  • die Kamera steuert intern die Lichtmenge des Blitzgerätes oder auch mehrerer Blitzgeräte
  • Bildstabilisator (in Kamera oder Objektiv)
  • verhindert verwackelte Aufnahmen durch eigene Bewegung, lässt längere Verschlusszeiten oder alternativ kleinere Blendenöffnungen für mehr Tiefenschärfe zu (je nach Technik 2-4 Stufen), Bewegungen des Objektes können dadurch nicht kompensiert werden
  • Belichtungskorrektur
  • um hellere oder dunklere Aufnahmen zu erzielen, als die Kameraautomatik belichtet (weiße Schneelandschaften ca. +2,0 Stufen, schwarze Katze auf Kohleberg ca. -2,0 Stufen)
  • Individuell belegbare Tasten
  • bestimmte Tasten können mit einigen vom Hersteller vorgesehenen Funktionen frei belegt werden (wichtig für Umsteiger von bisherigen Kameras auf die aktuelle oder, wenn eine bestimmte Funktion besonders oft benötigt wird)
  • HDR
  • einige aktuelle Kameras machen nach Aktivierung automatisch mehrere Belichtungen und rechnen diese zu einem ausgewogen belichteten Bild zusammen (empfohlen bei sehr kontrastreichen Motiven, die der Kamerasensor mit einer Belichtung nicht bewältigen könnte, interessant: 9-10 Belichtungsstufen schaffen heutige Digitalkameras auch abhängig vom Dateiformat wie JPG/RAW)
  • Panoramafunktion
  • einige aktuelle Kameras rechnen nacheinander geschossene Fotos zu einem Panorama zusammen
  • Schwenkbares Display
  • ideal um z.B. nahe am Boden befindliche Objekte ohne Verrenkungen auf dem Display zu gestalten
  • Sonnen-, Gegen- oder Streulichtblende (im Objektiv eingebaut oder aufsteck- bzw. aufschraubbar)
  • mit Streulichtblende kann man bei Gegenlicht oder Seitenlicht kontrastreichere Fotos und sattere Farben erhalten
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  • Bildqualität (RAW, JPG, PNG...)
  • a) Bei unproblematischen Kontrastverhältnissen kann JPG die gleiche Qualität (bei deutlich weniger Speicherplatz) wie die anderen Dateien liefern.
  • b) Um aus Zeichnungslosen hellen oder dunklen Bildpartien noch per Bildbearbeitungsprogramm Details sichtbar zu machen und um ein Bild als Original-Datei auszuweisen sollte man bevorzugt im RAW oder DNG-Format fotografieren. Wobei zu beachten ist, dass jede Kamera ihr eigenes RAW-Format besitzt, während DNG genormt ist.
  • Spotmessung, Mittenbetonte Integralmessung, Mehrfeld- oder Matrixmessung
  • a) mit Spotmessung kann auf  gezielte Bildteile belichtet werden
  • b) auf mittenbetonte Integralmessung sollte man zurückgreifen wenn man eine ältere Spiegelreflexkamera und deren oft einziges Messsystem gewöhnt ist
  • c) Mehrfeld- bzw. Matrixmessung misst mehrere Bildteile und Belichtet auf einen Durchschnittswert bei der (Achtung) einige Kameras auch automatisch Korrekturen vornehmen. Diese Messsung bringt im Regelfall die meisten richtigen Belichtungen hervor.
  • Verschiedene AF-Modi (S, C, Manuell)
  • a) um einzelne Fotos scharfzustellen (meist mit Schärfepriorität) „S“
  • b) um bewegte Objekte mit automatischer Fokussierung zu verfolgen „C“ (die Kamera läßt sich auch     auslösen, wenn das Bild nicht 100% scharf ist)
  • c) manuell scharfstellen Umschalten an Kamera und/oder Objektiv), wenn das Motiv zu unruhig ist und die Gefahr besteht, dass der Autofokus auf die falsche Stelle scharfstellt oder wenn es zu dunkel oder das Motiv zu kontrastarm ist, dass der Autofokus nicht funktioniert
  • Belichtungsmodus M
  • Manuell Blende und Verschlusszeit einstellen, mit Hilfe des Belichtungsmessers (Option, wenn das Motiv nicht wegläuft und man entsprechend Zeit hat), auch für Umsteiger von alten Kameras, bei denen nur manuelles belichten möglich war
  • Belichtungsmodus A
  • Zeitautomatik (Blendenvorwahl/Blendenpriorität) wählen, wenn man die Blende selbst bestimmen möchte, um eine bestimmte Schärfentiefe zu erreichen (siehe auch Abblendtaste) und die Verschlusszeit zweitrangig ist, die Kamera regelt die passende Verschlusszeit dazu
  • Belichtungsmodus S
  • Blendenautomatik (Zeitvorwahl/Zeitpriorität) wählen, wenn die Verschlusszeit vorgegeben werden soll und die Blende zweitrangig ist, Kamera regelt die passende Blende
  • Belichtungsmodus P (mit Programmshift)
  • Vollautomatische Belichtung, bei der die Kamera die Blende und die Verschlusszeit selbst steuert (mit der Möglichkeit die Zeit-Blenden-Kombination nach oben oder unten zu verschieben, was immer die gleiche Belichtung ergibt)
  • Wahl der AF-Messfelder
  • a) je nach Motiv auf einen bestimmten Punkt in oder außerhalb der Bildmitte fokussieren
  • b) viele (je nach Kameratyp) verteilte AF-Messfelder um bewegte Objekte im Schärfebereich zu halten
  • Gitterlinien einblenden
  • a) um die Kamera gerade (senkrecht/waagrecht) auszurichten (Vorsicht bei günstigen Kameras, wo der Bildsensor evtl. nicht ganz horizontal eingebaut ist)
  • b) bei zwei senkrechten und zwei waagrechten Linien, die das Bild entsprechend dreiteilen: Hilfe bei der Motivgestaltung im goldenen Schnitt
  • Mehrfachbelichtung
  • Funktion, um mehrere verschiedene Belichtungen übereinander zu belichten (kreative Effekte)
  • Braketing
  • Möglichkeit, mehrere Fotos nacheinander mit verschiedenen Belichtungen zu machen, um sich nachher das Bild mit der besten Wirkung auszusuchen (bei hohen Kontrasten und/oder Unsicherheit bei der richtigen Belichtung bzw. bei der besten Wirkung)
  • Weißabgleich
  • um Farbstiche bei unterschiedlichen Lichtquellen und -qualitäten zu vermeiden
  • (Automatik, verschiedene  Kunstlichtquellen, Sonne, bedeckt, Schatten, Blitzlicht, Farbtemperatureingabe und manuelle Messung) 
  • Dioptrienkorrektur
  • für Fehlsichtige möglich, durch Verstellung eines entsprechenden Einstellrades am Sucher oder, falls nicht möglich, durch Korrekturlinsen
  • Live-View
  • Funktion um bei Digitalen SLR-Kameras ein Bild vorab auf dem hinteren Display darzustellen (oft verbunden mit langsamem AF), empfiehlt sich jedoch, falls die Kameraposition keinen direkten Suchereinblick erlaubt
  • Film-/Sensorempfindlichkeit
  • Je höher der eingestellte Wert, desto weniger Licht benötigt man um das Bild korrekt zu belichten.
  • Je höher der eingestellte Wert, desto stärker wird auch das Bildrauschen (kann aber auch zu interessanten Effekten führen, wie bei hochempfindlichen Filmen, die teilweise wegen ihrer Gröbkörnigkeit genutzt wurden/werden.
  • Je größer und moderner der Bildsensor, desto später macht sich das Bildrauschen bemerkbar, wenn man die Empfindlichkeit erhöht.
  • Nahprogramm
  • Sportprogramm
  • Portraitprogramm
  • Gesichtserkennung
  • Motivklingel!?!?
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